PROJECT

Ein privates Wohnhaus in städtischem Umfeld. Eine geschlossene weiße Schachtel ohne dekorative oder ornamentale Elemente. Diesen Anschein erweckt das Haus, in dessen Innerem sich lange waagerechte Linien hinziehen und so den eigentlichen Wohnraum mit der Umgebung verbinden, was auch umgekehrt der Fall ist. Durch die Öffnungen kann das natürliche Licht das Bauwerk durchdringen, die künstliche Beleuchtung scheint bei Dunkelheit nach außen in die Umgebung durch. Entlang dieses Spiels mit Innen- und Außenbereichen, die sich gegenseitig durchdringen, entwickelt sich das Concept des Projektes. Ein Projekt, das eine minimalistische, fast klösterliche Formensprache benutzt, das aber von den Sonnenstrahlen wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, die die Wände durchdringen, Bewegung und Dynamik in einem andernfalls ausgesprochen meditativen Ambiente erzeugen. Licht und Schatten erwecken diesen so ruhigen Bereich zu harmonischem Gesang, zu einer Poesie, die sich in die stillen Mauern ausbreitet. Gleichzeitig aber scheint das Spiel der senkrechten und waagerechten Flächen in anscheinend zufälligem Takt die Bewegung des Lichts darstellen zu wollen. Räume und Linien, Meditation und Dynamik, innen und außen, Licht und Schatten werden zum Ausdruck eines ebenso so subtilen, wie tiefen Gleichgewichtes.

Architekt

Pitsou Kedem

Kunde

Benutzer privat

Jahr des Projekts

2011

Jahr der Fertigstellung

2012